Berlusconi bietet Staatsanwalt Sex an
Diesmal hat es Silvio Berlusconi wohl zu weit getrieben. Mit Ruby und Mandy und Sandy und Tatjana und Claudia und Michelle und Clea und Serafina. Gegen den italienischen Premier wird Anklage erhoben. Amtsmissbrauch und sexuelle Beziehungen zu einer Minderjährigen werden dem “Cavaliere” vorgeworfen. Ein Mailänder Staatsanwalt hat sich getraut und gegen den Medienunternehmer, Spitzenpolitiker und Sexgott Anklage erhoben.
Doch Berlusconi steht seinen Mann und zeigt den von ihm gewohnten Kampfgeist. Leider ist der Mailänder Staatsanwalt kein Deutscher. Sonst könnte Berlusconi ihn einfach als Faschisten und Nazi wie damals Martin Schulz (SPD) im Europaparlament disqualifizieren und vom Spielfeld stoßen noch ehe der Anpfiff beginnt. Diesmal muss seine Verteidigungsstrategie also schon etwas ausgeklügelter sein.
Folgende Strategien sind geplant:
1. Unbedarftheit – Berlusconi wird sich sexuell als kaum beschriebenes Blatt darstellen: das erste Mal mit 35; Sex bisher nur mit seinen Ehefrauen; das es unterschiedliche Stellungen gibt weiss er erst seit seinem 65. Lebensjahr.
2. Machteinsatz – Berlusconi wird alle Medienmacht einsetzen, die ihm zur Verfügung steht: Mediastet berichtet rund um die Uhr von seiner Unschuld, sämtliche Missetaten und private Verfehlungen des Staatsanwaltes werden ausführlich in Funk und Fernsehen dargestellt.
3. Druck auf den Staatsanwalt: Je nach Veranlagung des Staatsanwaltes wird Berlusconi diesem drohen oder anbieten wilden Sex mit ihm zu haben.
Sollten diese Maßnahmen nicht reichen ist noch wahlweise die Begrabung Mailands unter einem Müllberg, das Rösten des Staatsanwaltes in einem Pizzaofen oder dessen Versenken im Po (der Fluß – die Redaktion) geplant.




Man hätte Charlotte Roche besser nicht übersetzen sollen.
Ein Mann, der etwas vom Leben versteht…